Alle Beiträge von Krissi

Über Krissi

liest gerne Fantasy, Science-Fiction und Liebesromane.

Mary Robinette Kowal: The Calculating Stars

In „The Calculating Stars“ nimmt uns Mary Robinette Kowal mit in ein alternatives Amerika der 50er Jahre, in dem Frauen um ihren Platz im Raumfahrtprogramm der Menschheit kämpfen. Spannend, intelligent und mitreißend geschrieben!

Mary Robinette Kowal: The Calculating Stars

Titel: The Calculating Stars

Autor: Mary Robinette Kowal

Genre: Science-Fiction, historischer Roman

Verlag: Tom Doherty Associates

Seiten: 384

Erscheinungsjahr: 2018

1952 trifft ein großer Meteorit die Ostküste der USA und zerstört Washington und Umgebung. Die gesamte amerikanische Regierung fällt der Katastrophe zum Opfer, nur der Agrarminister überlebt. Es herrscht Chaos und Zerstörung. Aber die Menschheit hat noch ein viel größeres Problem: Die Mathematikerin und ehemalige Kampfpilotin Dr. Elma York findet heraus, dass der Einschlag das Klima auf dem Planeten stark verändern und ihn in rund fünfzig Jahren unbewohnbar machen wird. Nachdem sie es geschafft hat, den neuen Übergangspräsidenten von dieser Dringlichkeit zu überzeugen, bildet sich eine internationale Koalition, die eine Kolonialisierung des Mondes und der benachbarten Planeten vorantreiben will.

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Wie man einen Toaster überlistet

Was macht man, wenn der eigene Toaster sich für schlauer hält als man selbst? Na klar, man wird zu einer Hackerin! Eine Novelle in der nahen Zukunft, die zum Nachdenken anregt.

Cory Doctorow - Wie man einen Toaster überlistet

Titel: Wie man einen Toaster überlistet

Autor: Cory Doctorow

Genre: Science-Fiction

Verlag: Heyne

Seiten: 176

Erscheinungsjahr: 2019

Das „Internet of Things“ erhält nach und nach Einzug in immer mehr Haushalte. Ein Kühlschrank, der selbstständig Lebensmittel bestellt ist heute genauso wenig Science-Fiction wie eine intelligente Heizung. In der Novelle „Wie man einen Toaster überlistet“ denkt Cory Doctorow diesen Gedanken unter Berücksichtigung der Firmen, die damit ihr Geld verdienen, weiter. Aber das ist nur die ein Teil der Geschichte, der in der nahen Zukunft angesiedelt ist.

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Rückblick auf das #LitcampBN19

Letztes Wochenende war es für uns mal wieder Zeit für ein Literaturcamp. Unseren letzten Besuch beim Litcamp in Bonn hatten wir noch in guter Erinnerung: Die entspannte Stimmung, die gute Organisation und die schöne Location in der VHS Bonn haben uns gut gefallen. Auch dieses Mal wurden wir nicht enttäuscht. Es gab wieder jede Menge nette Begegnungen und interessante Sessions.

Nach einer angenehm kurzen Anreise sind wir erstmal mit einem leckeren Frühstück in den Tag gestartet. Wie schon im letzten Jahr gab es ein nettes Catering, auch mit jeder Menge Snacks für zwischendurch. Dann wurde in der Vorstellungsrunde schnell klar, dass viele Besucher das erste Mal bei einem Literaturcamp oder sogar überhaupt bei einem Barcamp waren. Trotzdem hat sich der Tagesplan schnell gefüllt und es kamen viele Ideen für Sessions zusammen:

Litcamp Bonn 2019 Sessionplanung
Eine Hälfte des Sessionplans beim Litcamp Bonn 2019
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#5Favoriten – Diese Bücher haben mich zum Lesen gebracht

Als Buchblogger ist man ja gerne in seiner „Blase“ unterwegs, in der fast alle sehr gerne Bücher lesen oder sogar selber welche schreiben. Wenn ich mich dagegen mit Arbeitskollegen oder anderen Bekannten unterhalte, fällt mir auf, dass ihr Leseverhalten oft ganz anders ist. Die meisten lesen hin und wieder einen Krimi oder ein Sachbuch und interessieren sich eher für die Namen ganz oben auf den Bestsellerlisten. Damit entsprechen sie dem deutschen Durchschnitt. Laut einer Forsa-Umfrage lesen die meisten Befragten (knapp 40%) ein bis fünf Bücher pro Jahr.

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Science Fiction

Science-Fiction – ein Genre ohne Platz für Frauen?

Seit etwa zwei Jahren habe ich angefangen, immer mehr aus dem Genre Science-Fiction zu lesen. Dabei habe ich mir zu Anfang praktisch keine Gedanken darüber gemacht, ob die Bücher von einem einem Autor oder einer Autorin geschrieben werden. Aber irgendwann fiel mir auf, dass ich zumindest das Gefühl hatte, viel seltener auf weibliche Protagonisten zu stoßen. Ganz anders als ich es aus dem Fantasy-Genre kannte, in dem wesentlich häufiger Frauen im Mittelpunkt der Geschichte stehen. Das ist sicher auch dem Aufstieg von Romantasy und Young-Adult-Fantasy als Subgenres in den letzten Jahren geschuldet.

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