Alle Beiträge von Krissi

Über Krissi

liest gerne Fantasy, Science-Fiction und Liebesromane.

Symbolbild Podcasts

Warum ich inzwischen doch Podcasts höre

Irgendwie habe ich nie gerne Podcasts gehört. Ich kann noch nicht einmal richtig sagen, warum. Mein Freund liebt schon seit vielen Jahren Podcasts, er ist ein richtiger Fan von manchen Podcaster*innen und fährt sogar zu Hörertreffen. Ab und zu habe ich auch etwas gehört, aber ich bin nie wirklich damit warm geworden. Vielleicht gerade deshalb: Viele Podcasts hören sich für mich so an, als würde ich ein privates Gespräch von zwei (oder mehr) guten Freund*innen belauschen. Viel nettes Geplauder, ein bisschen unstrukturiert und jede Menge Witze und Anspielungen, die ich nicht verstehe, weil ich nicht seit Folge 1 mit dabei bin. Das ist für viele, gerade regelmäßige Hörer sehr unterhaltsam, aber ich konnte nichts damit anfangen. Deswegen habe ich immer ein bisschen die Augen verdreht, wenn Podcasts immer wieder als (nicht mehr ganz so neuer) Trend ausgelobt wurden.

Dann fing ich an, öfter mit der Straßenbahn als mit dem Fahrrad zu fahren. Und ich stellte fest, dass mir schlecht wird, wenn ich dabei lese. Jahrelang hatte ich damit keine Probleme, aber jetzt leider schon. Hörbücher habe ich noch nie so gerne gemocht (aber wer weiß, vielleicht ändert sich das jetzt auch noch?), also probierte ich es nochmal mit Podcasts. Und siehe da, dieses Mal hat es mir sehr gut gefallen. Ich habe eine Weile gebraucht, aber dann ist mir aufgefallen, was ich anders gemacht habe.

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Mary Robinette Kowal: The Calculating Stars

In „The Calculating Stars“ nimmt uns Mary Robinette Kowal mit in ein alternatives Amerika der 50er Jahre, in dem Frauen um ihren Platz im Raumfahrtprogramm der Menschheit kämpfen. Spannend, intelligent und mitreißend geschrieben!

Mary Robinette Kowal: The Calculating Stars

Titel: The Calculating Stars

Autor: Mary Robinette Kowal

Genre: Science-Fiction, historischer Roman

Verlag: Tom Doherty Associates

Seiten: 384

Erscheinungsjahr: 2018

1952 trifft ein großer Meteorit die Ostküste der USA und zerstört Washington und Umgebung. Die gesamte amerikanische Regierung fällt der Katastrophe zum Opfer, nur der Agrarminister überlebt. Es herrscht Chaos und Zerstörung. Aber die Menschheit hat noch ein viel größeres Problem: Die Mathematikerin und ehemalige Kampfpilotin Dr. Elma York findet heraus, dass der Einschlag das Klima auf dem Planeten stark verändern und ihn in rund fünfzig Jahren unbewohnbar machen wird. Nachdem sie es geschafft hat, den neuen Übergangspräsidenten von dieser Dringlichkeit zu überzeugen, bildet sich eine internationale Koalition, die eine Kolonialisierung des Mondes und der benachbarten Planeten vorantreiben will.

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Wie man einen Toaster überlistet

Was macht man, wenn der eigene Toaster sich für schlauer hält als man selbst? Na klar, man wird zu einer Hackerin! Eine Novelle in der nahen Zukunft, die zum Nachdenken anregt.

Cory Doctorow - Wie man einen Toaster überlistet

Titel: Wie man einen Toaster überlistet

Autor: Cory Doctorow

Genre: Science-Fiction

Verlag: Heyne

Seiten: 176

Erscheinungsjahr: 2019

Das „Internet of Things“ erhält nach und nach Einzug in immer mehr Haushalte. Ein Kühlschrank, der selbstständig Lebensmittel bestellt ist heute genauso wenig Science-Fiction wie eine intelligente Heizung. In der Novelle „Wie man einen Toaster überlistet“ denkt Cory Doctorow diesen Gedanken unter Berücksichtigung der Firmen, die damit ihr Geld verdienen, weiter. Aber das ist nur die ein Teil der Geschichte, der in der nahen Zukunft angesiedelt ist.

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Rückblick auf das #LitcampBN19

Letztes Wochenende war es für uns mal wieder Zeit für ein Literaturcamp. Unseren letzten Besuch beim Litcamp in Bonn hatten wir noch in guter Erinnerung: Die entspannte Stimmung, die gute Organisation und die schöne Location in der VHS Bonn haben uns gut gefallen. Auch dieses Mal wurden wir nicht enttäuscht. Es gab wieder jede Menge nette Begegnungen und interessante Sessions.

Nach einer angenehm kurzen Anreise sind wir erstmal mit einem leckeren Frühstück in den Tag gestartet. Wie schon im letzten Jahr gab es ein nettes Catering, auch mit jeder Menge Snacks für zwischendurch. Dann wurde in der Vorstellungsrunde schnell klar, dass viele Besucher das erste Mal bei einem Literaturcamp oder sogar überhaupt bei einem Barcamp waren. Trotzdem hat sich der Tagesplan schnell gefüllt und es kamen viele Ideen für Sessions zusammen:

Litcamp Bonn 2019 Sessionplanung
Eine Hälfte des Sessionplans beim Litcamp Bonn 2019
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#5Favoriten – Diese Bücher haben mich zum Lesen gebracht

Als Buchblogger ist man ja gerne in seiner „Blase“ unterwegs, in der fast alle sehr gerne Bücher lesen oder sogar selber welche schreiben. Wenn ich mich dagegen mit Arbeitskollegen oder anderen Bekannten unterhalte, fällt mir auf, dass ihr Leseverhalten oft ganz anders ist. Die meisten lesen hin und wieder einen Krimi oder ein Sachbuch und interessieren sich eher für die Namen ganz oben auf den Bestsellerlisten. Damit entsprechen sie dem deutschen Durchschnitt. Laut einer Forsa-Umfrage lesen die meisten Befragten (knapp 40%) ein bis fünf Bücher pro Jahr.

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