Kate Morton: Die Tochter des Uhrmachers

Der neue Bestseller von Kate Morton bezaubert auf den ersten Blick mit seinem wunderschönen Cover. Trotzdem konnte „Die Tochter des Uhrmachers“ meine zugegebenermaßen hohen Erwartungen leider nicht erfüllen…

Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar von Randomhouse zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Cover zu Kate Morton: Die Tochter des Uhrmachers

Titel: Die Tochter des Uhrmachers

Autorin: Kate Morton

Genre: historischer Roman

Verlag: Diana Verlag

Seitenzahl der Printausgabe: 608 Seiten

Erscheinungsdatum: 8. Oktober 2018

Die junge Archivarin Elodie findet zufällig eine alte Aktentasche. Darin enthalten: ein hundertfünfzig Jahre altes Foto, das eine Frau vor einem Haus zeigt. Dieses Foto lässt Elodie nicht mehr los. Warum kommt ihr das Haus so bekannt vor? Unbedingt will sie mehr herausfinden und stößt dabei auf eine verwobene, tragische Geschichte.

Kate Morton auf der LitLove in München

Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut! „Das Seehaus“ von Kate Morton konnte mich sehr begeistern. Als feststand, dass wir Kate Morton auf der LitLove in München treffen würden, kannte meine Hochstimmung kaum noch Grenzen! Zudem hatte ich das Glück, Kate Morton persönlich bei einem Meet & Greet in einem kleinen, persönlichen Kreis zu treffen – mein Highlight an dem München-Wochenende.
Unseren gesamten Bericht zur LitLove findet ihr übrigens hier.

Kate Morton auf der LitLove

Kate ist wirklich eine sehr nette Persönlichkeit: ausnehmend höflich (so richtig auf die britische Art), faszinierend und trotz ihrer Erfolge immer noch „normal“ geblieben. So kann mich sich wirklich nett mit ihr unterhalten (wenn einem denn vor Aufregung auch genug englische Vokabeln einfallen). Zudem hat sie auch noch ein paar Details preisgegeben. So ist beispielsweise ihre Aktentasche, die sie bei sich trug, eine Spezialanfertigung und ein Geschenk zu dem Erscheinen der „Tochter des Uhrmachers“ – und der im Buch vorkommenden Aktentasche nachempfunden.

Viele Handlungsstränge, viele Zeitebenen, viele Figuren

Soweit das Treffen, kommen wir nun zum Buch selbst. Leider habe ich vor München kaum Zeit gehabt, hineinzulesen. Erst danach konnte ich mich diesem doch wirklich umfangreichen Wälzer widmen. Leider, leider hat es mich jedoch nicht so mitreißen können, dass ich das Bedürfnis hatte, jede freie Minute weiterzulesen. Und so lag es denn herum, mahnte mich zu lesen – und blieb doch immer wieder liegen. Es zog sich…

Viele Handlungsstränge, verschiedene Zeitebenen und diverse Figuren machen den Wiedereinsteig dabei ziemlich schwer. Sicher ist es vorteilhaft, wenn man mehr Zeit am Stück in diesem Buch lesen kann. Aber dafür konnte es mich wirklich nicht genug fesseln. So habe ich mich eher durchgebissen, denn es mit Begeisterung verschlungen.

Die Geschichte selbst ist wie immer wunderschön erzählt, die Figuren (in der Vergangenheit ) faszinierend und die Hintergründe sorgfältig recherchiert. Lediglich Elodie bleibt etwas blass – schade, aber für die Handlung spielt sie eigentlich auch eine untergeordnete Rolle und dient wohl nur als Bindeglied zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Leider nur Mittelmaß

Somit fällt mir ein Urteil wirklich nicht leicht. Aber schweren Herzens kann ich „Die Tochter des Uhrmachers“ leider nur im Mittelfeld einordnen – trotz des wunderschönen Covers. Wer Bücher von Kate Morton noch nicht kennt, sollte vielleicht mit einem anderen Werk anfangen, sonst war es eventuell das letzte Buch der faszinierenden Autorin. Ich kann euch „Das Seehaus“ dabei wirklich sehr ans Herz legen. Krissis Rezension dazu findet ihr übrigens hier.

Kate Morton: Die Tochter des Uhrmachers, historischer Roman, LitLove

Fazit: Leider eine Enttäuschung für mich und deshalb nur ein mäßig guter historischer Roman der ansonsten wirklich tollen Autorin.

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