J. A. Konrath – Das Angstexperiment

Das Grauen hat ein Zuhause gefunden: Im Butler-Haus kommen alle Grausamkeiten und Perversionen zusammen, die man sich nur vorstellen kann. Der Horrorroman „Das Angstexperiment“ von J. A. Konrath hat mir viel abverlangt…

J. A. Konrath, Das Angstexperiment, Jack Kilborne, Horror, Thriller, Reise durch die Genres, Genre des MonatsTitel: Das Angstexperiment

Autor: J. A. Konrath

Genre: Horror

Verlag: Edition M

Seitenzahl der Printausgabe: 320 Seiten

Erscheinungsdatum: 6. Juni 2017

 

Eine Million Dollar verspricht man den Teilnehmern, wenn sie eine einzige Nacht im Butler-Haus überleben. Was so einfach klingt, ist es natürlich nicht, denn das Haus entpuppt sich als der reinste Horror.

Bei der „Reise durch die Genres“ sind wir nun im Oktober beim Horror angelangt. Obwohl ich gerne Thriller lese, die auch durchaus etwas blutiger sein dürfen, hat dieses Buch mir doch Einiges abverlangt. Ich glaube, wenn es nicht für unsere Challenge gewesen wäre, hätte ich die Lektüre abgebrochen – zu grausam waren die Darstellungen für meinen Geschmack. Ob das nun vielleicht gerade für ein gutes Horror-Buch spricht, können wohl nur wahre Fans des Genres beantworten.

Der Ansatz der Story hat mich durchaus gepackt, nicht umsonst habe ich mir das Buch von J. A. Konrath ausgesucht. Der Klappentext hat mich direkt angesprochen und auch die Geschichte, die hinter all den Grausamkeiten steckt, ist interessant und fesselnd. Wenn, ja wenn, da nicht die vielen abgetrennten Gliedmaßen, perversen Foltermethoden und andere typische Horrorelemente wären.

Figuren aus anderen Werken des Autors

Der Autor hat in diesem Werk einige seiner Figuren zusammengeführt, die Stammlesern aus verschiedenen Reihen bekannt sein dürften. Das birgt für Fans sicher einiges an Potential. Auch ich mag es, wenn mir bekannte Figuren meiner Lieblingsautoren erneut begegnen.  Im Nachwort wird noch einmal ausführlich erläutert, wen man wo bereits kennengelernt haben könnte – ein netter Bonus.

„Das Angstexperiment“ lässt sich aber auch völlig autark lesen, wie ihr an mir sehen könnt. Hinweise bezüglich der Figuren werden eingestreut und bringen somit auch einen neuen Leser auf einen angemessenen Stand. Was auch durchaus von Bedeutung ist, denn jeder Teilnehmer dieses Experimentes wird aus guten Grund ausgewählt. Alle haben bereits eine besonders beängstigende Vergangenheit hinter sich, bei der sie sich aus der Gewalt der unterschiedlichsten Psychopathen befreien konnten.

Zu viele Perversionen für mich

Im Butler-Haus, einem legendären Ort, an dem bereits seit Jahrhunderten das Grauen wohnt, treffen sie nun aber erneut auf ihren ganz persönlichen Horror. Nicht die zu gewinnende Million hat jeden einzelnen hierher gelockt, sondern die Hoffnung, endlich wieder in Ruhe leben zu können. Therapie durch Konfrontation mit der größten Angst, sozusagen.

Das hinter der ganzen Geschichte mehr steckt, als lediglich ein verrückter Wissenschaftler, der irre Experimente durchführt, zeigt sich erst im Laufe der Zeit. Und ob – oder besser wer – dem Butler-Haus entkommen kann… Wer weiß das schon?

Fazit: Spannendes Horrorbuch, mit dem ich aber schwer zu kämpfen hatte. Einfach nicht mein Genre, aber Fans sicher lesenswert.

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