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#5Favoriten – Science-Fiction Klassiker

Im Mai lesen wir bei unserer „Reise durch die Genres“ als Genre des Monats Klassiker. Nach unserer Definition sind das Bücher, deren deutsche Erstveröffentlichung mehr als fünfzig Jahre zurückliegt. Ich selbst habe mir vorgenommen, mich mit Klassikern der Science-Fiction Literatur zu beschäftigen. Deswegen habe ich mir als Lektüre für den Mai „1984“ von George Orwell ausgesucht. Aber die Auswahl ist mir nicht leicht gefallen. Denn es gibt noch jede Menge andere Klassiker, die das Genre mitbegründet haben und unbedingt lesenswert sind. Deswegen zeige ich euch heute mal 5 Favoriten, die ich selber noch nicht gelesen habe, aber unbedingt noch lesen möchte:

Reise um den Mond Jules Verne Science-Fiction

In „Reise um den Mond“ von 1873 nimmt Jules Verne die Mondfahrt der Menschheit um fast hundert Jahre vorweg. Mit einer Kanone statt einer Rakete fliegen die drei Protagonisten zum Mond und betreten diesen auch nicht,  sondern umrunden ihn nur. Das Buch enthält nur recht wenig Handlung, aber dafür viele Beschreibungen zur Entstehung und Topographie des Mondes. Als Ebook ist „Reise um den Mond“ übrigens schon für rund fünfzig Cent erhältlich – ein echtes Schnäppchen also.

 

Träumen Androiden von elektrischen Schafen Philip K. Dick Science-FictionDie Handlung von „Träumen Androiden von elektrischen Schafen?“  von Philip K. Dick ist sicher einigen von euch durch die Verfilmung „Blade Runner“ bekannt. Das Buch thematisiert die Unterschiede zwischen Menschen und biologischen Androiden und beschäftigt sich mit der Frage, ob Empathie als Unterscheidungsmerkmal genutzt werden kann. Die deutsche Erstaufgabe erschien 1969, wodurch es unsere eigenen Klassiker-Definition eigentlich um ein Jahr verpasst. Aber da wollen wir mal nicht so streng sein. 😉

 

Schöne neue Welt Aldous Huxley Science-FictionDieses Buch ist wahrscheinlich das bekannteste der Klassiker, die ich euch heute vorstellen möchte: „Schöne neue Welt“ von Aldous Huxley wurde schon 1932 veröffentlicht und ist bis heute in vielen Schulen eine Pflichtlektüre. Ich selbst habe es noch nie gelesen und möchte das gerne mal nachholen. Der dystopische Roman beschreibt eine Diktatur, in der nicht durch Gewalt, sondern durch Manipulation und Konditionierung die Menschen in ihren jeweiligen Kasten gehalten werden. Der Titel gehört zu den einflussreichsten Romanen des 20. Jahrhunderts und inspirierte die Zukunftsvisionen vieler anderer Autoren.

 

Das Orakel vom Berge Philip K. Dick Science-FictionAuch „Das Orakel vom Berge“ (1962) von Philip K. Dick dürfte einigen durch die Serie „The man in the high castle“ bekannt sein. Hierbei handelt es sich nicht „nur“ um eine Dystopie, sondern auch um eine Welt mit einer alternativen Vergangenheit. In dieser endete der zweite Weltkrieg mit einem Sieg der Achsenmächste und die USA werden in eine japanische und eine deutsche Zone aufgeteilt. Da die Geschichte der Parallelwelt in eine ganz andere Richtung geht als „Träumen Androiden von elektrischen Schafen?“ habe ich mich hier entschlossen, noch ein zweites Buch des Autors mit in die Liste aufzunehmen.

Die ersten Menschen auf dem Mond H.G. Wells Science-Fiction

Zum Schluss geht es noch einmal ins Weltall: „Die ersten Menschen auf dem Mond“ (1905) zählt zu den weniger bekannten Romanen von H.G. Wells. Es geht um den erfolglosen Geschäftsmann Bedford und den Wissenschaftler Cavor, der das Material Cavorit erfindet. Es widersteht der Schwerkraft und ermöglicht den beiden, zum Mond zu fliegen. Sie treffen auf dort lebende Außerirdische, die sogenannten „Mondmenschen“. Ich habe auch überlegt, stattdessen an dieser Stelle „Die Zeitmaschine“ des gleichen Autors aufzuführen. Aber ich finde einen etwas unbekannteren Titel eigentlich besonders spannend.

Das waren also meine #5Favoriten der Science-Fiction Klassiker, die auf jeden Fall auf meiner Leseliste stehen. Habt ihr eines der Bücher schon gelesen? Oder gibt es andere Klassiker aus dem Genre, die auf eurer Liste ganz oben stehen?

2 Gedanken zu „#5Favoriten – Science-Fiction Klassiker

  1. Hallo Krissi,
    ob es sich um einen Klassiker handelt weiß ich nicht, aber ich gehe eher davon aus nein. Trotzdem liebe ich nach wie vor den Sammelband „Planeten des Grauens“ von Rainer M. Schröder. Betrachtet man das Jugendbuch aus heutiger Sicht, dann ist es echt platt geschrieben (so wie es alle Jugendbücher zu meiner Jugendzeit waren, kein Vergleich mit der Komplexität heutiger Jugendbücher), aber ich habe es als Jugendliche geliebt und es hängen definitiv nostalgische Gefühle dran.
    LG
    Yvonne

    1. Hallo Yvonne,
      erstmal: Super, dass die Kommentarfunktion bei dir jetzt wieder funktioniert. Da konnte ich den Bug wohl beheben. 🙂 Von dem Sammelband habe ich noch nie gehört, hab es gerade mal gegoogelt. Klingt spannend, vielleicht schaue ich mir das auch mal an. Ich finde es auch immer schön, wenn man alte Jugendbücher wieder entdeckt.
      Liebe Grüße,
      Krissi

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