Litcamp Bonn 2018 – Schön war’s

Letztes Wochenende haben wir unser zweites Litcamp besucht. Nachdem wir letztes Jahr in Heidelberg (unsere Berichte findet ihr hier und hier) schon ganz begeistert waren, haben wir uns umso mehr gefreut, dass es auch in Bonn – also dieses Mal bei Corinna in der Nähe – ein solches Barcamp gibt.

Tolle Location & veganes Essen

Unsere Anreise verlief gut und dauerte nicht lange. Bei der Ankunft waren wir erstmal beeindruckt von der tollen Location: Im Haus der Bildung in Bonn sind die Volkshochschule und die Stadtbibliothek untergebracht. Schon allein für die besondere Architektur lohnt es sich, an der angebotenen Gebäudeführung teilzunehmen.
Wo wir gerade schon bei den Rahmenbedingungen sind: Auf dem Litcamp haben wir mitbekommen, dass sich einige Besucher negativ über das Catering geäußert haben. Wir beide fanden die angebotene vegane Mangold-Möhren-Suppe mit Brezeln lecker. Ja, die dunkelgrüne Farbe war nicht die schönste, aber so ist das nunmal bei Gemüsesuppe. Da sieht man wenigstens direkt, dass es gesund ist. 😬 Und auch die belegten Brötchen (teilweise auch mit veganem Aufstrich), die es vormittags gab, kamen bei uns gut an. Schade fanden wir es allerdings, dass es schon ab ca. 16 Uhr keine Getränke mehr gab. Auch ein bisschen mehr Auswahl wie z.B. Tee wäre nett gewesen. Aber ganz bestimmt werden hier auch ein paar Verbesserungsvorschläge umgesetzt.

Sessionplanung und Vorstellungsrunde

Genug vom „drumherum“, kommen wir zu den Sessions. Nach der üblichen Vorstellungsrunde – nicht ganz so knapp wie sonst, aber trotzdem fix – begann direkt die Planung. Wie schon in Heidelberg gab es viele interessante Themen. Einige Sessions waren eher zuvor geplante Vorträge, andere einfach spontane Diskussionsrunden. Alles in allem eine bunte Mischung.

Litcamp Bonn, Sessionplanung
Viele verschiedene Themen waren im Angebot

Unsere Session-Highlights

Gemeinsam haben wir ein paar Sessions zu Themen für Autoren besucht. Von Janine gab es beispielsweise einen interessanten Beitrag zur Schreibplanung. Viele Konzepte daraus sind auch für Blogger hilfreich, denn ob ich nun einen Roman oder einen Artikel schreibe – beides profitiert von der richtigen Planung. Generell ist Zeitmanagement ja etwas, das sicher viele von uns in ihrem Alltag gebrauchen können.

Schreibzeitplan, Litcamp Bonn,
Janine bei ihrer Session zum Schreibzeitplan

Sehr viel Spaß hatte ich auch in der Sketchnote-Session von Kaisu von life4books: Gemeinsam haben wir Sketchnotes zu Märchen erstellt und kamen ganz schön ins Grübeln, wie genau die Geschichte beim Rotkäppchen eigentlich verlief… Ich hätte nicht gedacht, dass man auch ohne Zeichentalent hier etwas Schönes fabrizieren kann! Deswegen habe ich die folgenden Sessions dann gleich genutzt, um dort Sketchnotes zu üben und siehe da: Ich fand diese Form des „Mitschreibens“ tatsächlich sehr intuitiv und möchte das weiter ausbauen. Hier und hier findet ihr meine Sketchnotes zu den nachfolgenden Sessions.

Danach wurde es wieder etwas ernster beim Thema „Autoren unter Druck“ von Melanie Lahmer. Egal ob im Verlag oder als Selfpublisher, Autoren sind teilweise immensen Belastungen ausgesetzt, die schwerwiegende psychische und körperliche Folgen haben können. Gerade hier ist der Austausch von hilfreichen Ideen und Konzepten zur Bewältigung besonders wichtig.
Wenn ihr euch für das Thema interessiert, findet ihr hier eine Artikelreihe auf dem Blog von Melanie Lahmer.

Autoren unter Druck, Litcamp Bonn
Möglichkeiten mit dem psychischen Druck umzugehen

In der Instagram-Session von Michele Lichte haben wir gemeinsam in verschiedene Buch-affine Accounts geschaut und die unterschiedlichen Möglichkeiten, mit diesem Medium umzugehen, kennengelernt. Corinna hat an der Alternative, sich über Fotos auszudrücken, solchen Gefallen gefunden, dass sie sich einen Instragram-Account zugelegt hat und die Plattform für sich austesten möchte. Ihr findet sie dort, wie auch auf Twitter, unter @gerngeschrieben.

Für uns war dieser Tag ein schönes, interessantes und auch entspanntes Litcamp. Wir haben viele Anregungen mitgenommen, nette Gespräche mit Leuten geführt, die wir nun endlich auch einmal persönlich kennengelernt haben und einfach viel Spaß gehabt.

Kein Barcamp ohne Unterstützer

Besonders bedanken möchten wir uns bei Ute Lange und Ursula Fuchs, die das Litcamp so toll organisiert haben und für die harmonische Atmosphäre verantwortlich waren. Nie hat man irgendeine Hektik gespürt, was wir wirklich erstaunlich fanden. Natürlich müssen auch die vielen Sponsoren erwähnt werden, ohne die so ein Barcamp nicht auf die Beine gestellt werden könnte, allen voran die Volkshochschule mit ihren tollen Räumlichkeiten. Und ein Dank auch an alle Teilnehmer, besonders natürlich an diejenigen, die mit ihren Sessions das Programm gestaltet und so zu einer tollen Vielfalt beigetragen haben.

Für uns steht fest:

#LitcampBN19 – wir sind dabei!

Weitere Stimmen zum Litcamp und tolle Berichte findet ihr u. a. auf folgenden Blogs:

blackreading
https://blackreading.de/mein-besuch-beim-litcampbn18/

Erika @e_mager
https://litblogkoeb.de/mein-erstes-barcamp-litcampbn18/

Isabel @seitenwandlerin
https://seitenwandler.de/mein-besuch-beim-litcamp-bonn-2018/

Johannes @johannes @bonn.digital
https://bonn.digital/blog/bonn-digital-unterstuetzte-das-2-literaturcamp-bonn/

@Mlle_Facette
https://mlle-facettenreich.de/das-litcamp-bonn-2018-meine-eindruecke/#more-823

Silvia @leckerekekse
https://leckerekekse.de/wordpress/literaturbarcamp-in-bonn-2018/

Sina @SinaGeschichten
https://sinas-geschichten.de/2018/04/30/das-litcamp-bonn-2018-ein-rueckblick/

Stefanie Müller
https://stephaniemueller.net/2018/04/literaturcamp-bonn-2018/

6 Gedanken zu „Litcamp Bonn 2018 – Schön war’s

  1. Ganz ehrlich: in der Mittagspause bin ich draussen über den Marktplatz gelaufen. Ich brauchte unbedingt frische Luft. Dort habe ich mir einen Snack geholt und die Suppe gar nicht gesehen.
    Es war ein schöner, abwechslungsreicher Tag. Durch die Rückblicke bekomme ich Einblicke in die Sessions, die ich nicht besucht habe,
    Viele Grüße
    Silvia

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