[Rezension] Brigitte Teufl-Heimhilcher

Titel: Millionärin wider Willen – Elenas Geheimnis

Autor: Brigitte Teufl-Heimhilcher

Genre: Heiterer Gesellschaftsroman

Verlag: Indie

Seitenzahl der Printausgabe: 203 Seiten

Erscheinungsdatum: 06.12.2016

 

Ein unerwarteter, millionenschwerer Lottogewinn trifft die gerade pensionierte Ärztin Elena. Zunächst will sie den Betrag unter ihren beiden Kindern und der Schwiegertochter aufteilen, aber dann kommen ihr Bedenken, ob sich dieser Geldsegen nicht negativ auf ihre Familie auswirken könnte. Elena beschließt folglich, nur einen kleineren Gewinn zu „beichten“ und mit ihrem Anwalt eine profitable Immobilie zu suchen.

Brigitte Teufl-Heimhilcher (Hut ab; ich glaube, bei diesem Nachnamen hätte ich ein Pseudonym gewählt) nennt ihr Werk „einen heiteren Gesellschaftsroman“ – und genau das ist er auch.: Unterhaltsam, mit einigen Schmunzelmomenten und ein ganz klein wenig Romantik.

Die Figuren sind allesamt gut und auch sympathisch dargestellt, denn jeder hat so seine Stärken und Schwächen. Elena, die Protagonistin, kann sich mit ihrem Rentnerdasein so gar nicht abfinden und ist auf der Suche nach einer Aufgabe und vielleicht auch nach einer neuen Liebe. Ihr Sohn Axel, ein recht erfolgloser – angehender – Schriftsteller, ist Politiker bei den Grünen, aber etwas in die Jahre gekommen. Elenas Tochter, eine ehrgeizige Anwältin, hat aber durch den Stress mit Magenproblemen zu kämpfen. Insgesamt alles Figuren, die in unserer Nachbarschaft leben könnten. Genau das macht meiner Ansicht nach auch den Reiz dieses Romans aus: er könnte überall spielen. Die Autorin siedelt ihn dann auch in einem fiktiven Land „zwischen Bayern und Österreich“ an, sicher auch, um politischen Anspielungen keine zu konkrete Richtung zu geben.

Interessant ist auch die Erzählweise, denn jedes Kapitel wird aus der Sicht eines der vier Familienmitglieder erzählt: Elena, ihr Sohn Axel, ihre Schwiegertochter Maren und ihre Tochter Kerstin. Dadurch erfährt der Leser natürlich einige Details, die die anderen jeweils noch nicht wissen.

Mein Fazit: Eine leichte, nette, unterhaltsame Zwischendurch-Lektüre, nicht mehr, aber auch nicht weniger!

Gerngelesen: 📚📚📚 von 5

 

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