Die Monstertrickserin – Rätselspaß für die ganze Familie

Ein Lese-Rätsel-Spaß für alle: Das ist „Die Monstertrickserin“ von Lemonbits. Erinnert ein bisschen an die alten Abenteuer-Spielebücher im Stil von Steve Jackson u. a. Ein witziger Spaß für einen trüben Regentag!

Titel: Die Monstertrickerin

Autorin: Lemonbits/Corinna Rindlisbacher

Genre: Rätsel-Spielbuch

Verlag: Indie

Format: Ebook, Taschenbuch, Hardcover

Erscheinungsjahr: 2018

Doris mag keine Monster, obwohl (oder gerade weil) ihre Eltern berühmte Monsterforscher sind. Leider kommt es eines Tages zu einem dramatischen Zwischenfall, als Doris‘ Eltern gerade ein gefangenes Monster im heimischen Kellergefängnis unterbringen wollen. Und nun muss Doris nicht nur ihre Eltern retten, sondern auch eine entlaufene Monsterschar einfangen.

Die Monstertrickserin inmitten meiner „alten“ Abenteuer-Spielebücher

Lange hat das Buch im Regal gestanden, genauer gesagt, seit der Frankfurter Buchmesse im letzten Jahr. Ein Programmpunkt für uns war damals der Kindle Storyteller Award. Eine der Gewinnerinnen war Corinna Rindlisbacher, die den Preis für „Die Monstertrickserin“ mit ihrem Label Lemonbits gewonnen hat. Bei der Präsentation schaute das Buch aus wie die alten Abenteuer-Spielebücher, die ich aus meiner Jugend kenne. Ich war fasziniert!
Auch Krissi hat sich an dem Rätselspaß versucht, ihr Urteil findet ihr weiter unten.

Corinna Rindlisbacher, Lemonbits, Monstertrickserin, Sieger Storyteller X, Frankfurt 2018
Corinna Rindlisbacher beim Kindle Storyteller Award 2018

Die Geschichte und die Rätsel beginnen zunächst recht einfach. Man könnte glauben, es handele sich um ein Kinderbuch. Doch im weiteren Verlauf werden die Herausforderungen größer und die zu lösenden Aufgaben raffinierter. Und ihr könnt mir glauben: Man kann durchaus „sterben“ (also scheitern) und muss einen neuen Versuch starten – das geht auch mehr als einmal ;-). Ein wenig mehr Varianten in der Art der zu lösenden Rätsel hätten dem Buch aber sicher gut getan. Da bleibt noch Potential für eine Fortsetzung!

Steigender Schwierigkeitsgrad

Sowohl Krissi als auch ich standen beim Lösen buchstäblich vor „Rätseln“. Da ist es hilfreich, dass die Autorin auf ihrem Blog eine Tipps-Seite veröffentlicht hat, die zwar keine direkten Lösungen, jedoch hilfreiche Denkanstöße gibt. Denn mit einem willkürlichen Ausprobieren nimmt man sich nicht nur den Spaß an der Story, sondern auch das Erfolgserlebnis. Und wer möchte nicht die Welt von Monstern befreien? (Oder vielleicht auch nicht, denn das Ende ist durchaus überraschend, so viel verrate ich hier an der Stelle.)

Uns beiden lag die Taschenbuch-Ausgabe vor, die wirklich nett gestaltet ist und über und über mit Monster-Illustrationen versehen ist. Die Ebook-Variante soll dabei besonders für dieses Medium bearbeitet worden sein und war tatsächlich die erste Version, die erschienen ist.

Zwei Beispielseiten aus der Monstertrickserin

Krissis Meinung zur Monstertrickserin

Ich habe „Die Monstertrickserin“ im Urlaub zusammen mit meinem Freund gelesen bzw. gespielt. Wir haben etwa anderthalb Stunden für einen Durchlauf gebraucht und es hat uns auch zu zweit sehr viel Spaß gemacht. Zusammen ist es noch spannender, die Rätsel zu lösen oder auch mal zu raten, wie es weitergehen könnte. Die Beschreibungen der verschiedenen Monster waren besonders witzig und haben die ganze Geschichte schön aufgelockert. Ich war ziemlich überrascht, dass die Rätsel deutlich schwieriger waren, als ich es erwartet hatte. Und oft gab es auch so viele Antwortmöglichkeiten, das stumpfes Ausprobieren nicht funktioniert hätte. Dadurch kann man das Buch also nicht austricksen und es bleibt spannend.

Eins der Rätsel – es ging um eine Zahlenreihe – war sogar so kniffelig, dass wir nicht weiter wussten. Zum Glück haben wir aber auf der Website von Lemonbits ein paar hilfreiche Hinweise gefunden. Und es hat mich beruhigt, dort zu lesen, dass sie zu diesem Rätsel die meisten Nachfragen erreicht haben. Wir standen also nicht ganz alleine auf dem Schlauch. Aber das war uns auch lieber, als zu einfache Rätsel, die dann irgendwann langweilig werden.

Einen kleinen Verbesserungsvorschlag habe ich aber doch: In der Geschichte gab es fast nur die Rätsel, die man richtig oder falsch lösen kann, aber wenig Entscheidungen zwischen verschiedenen Optionen. Das hätte ich mir vielleicht noch ein bisschen mehr gewünscht, damit man Lust hat, das Buch mehrfach durchzuspielen.
Insgesamt hat uns „Die Monstertrickserin“  wirklich gut gefallen und ich würde mich freuen, wenn es Bücher in dieser Art öfter geben würde.

Spiel, Spaß, Spannung – auch ohne Schokolade

Fazit: Wenn ihr also einmal einen vergnüglichen Rätsel-Abend verbringen möchtet, kann ich euch „Die Monstertrickserin“ nur ans Herz legen!

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